Was dich in diesem Beitrag erwartet
- Was ein Spaltenboden ist, und was er mit Tieren macht
- Was ein Kastenstand ist und was das für Sauen bedeutet
- Warum Anbindehaltung bei Rindern immer noch legal ist
- Welche Verhaltensstörungen entstehen
- Was die Industrie dazu sagt
- Was du tun kannst
Direkte Antwort: Was ist ein Spaltenboden?
Ein Spaltenboden ist ein Stallboden aus Beton- oder Metallrosten, durch den Kot und Urin nach unten in eine Güllegrube abfließen. In Deutschland werden von den 21,5 Millionen Schweinen (Stand 11.2025) rund 96% aller Schweine auf Spaltenböden gehalten (Quelle: BMEL). Bei den mehr als 10 Millionen Rindern sind es nicht viel besser aus (Quelle: BMEL). Wissenschaftliche Studien belegen, dass diese Haltungsform zu erhöhten Verletzungsraten, Gelenkentzündungen und Verhaltensstörungen führt.
Das gleiche gilt für die Kälbermast, wobei diese oft ins Ausland transportiert werden. Seit Februar 2024 gilt ein Verbot von Vollspalten bei Kälbern bis 6 Monaten. Allerdings: 50% der Kälber aus der Milchviehwirtschaft werden im Alter von 4 Wochen bereits ins Ausland abtransportiert und dort unter noch schlechteren Haltungsbedingungen gemästet und geschlachtet (mehr über Kälbertransporte).
Ebenso werden Enten, Puten, Hühner und Gänse oft auf Rosten gehalten (mehr über Putenmast & Masthühner).
Warum Spaltenböden weit verbreitet sind
Der Spaltenboden wurde erfunden, um dem Tierhalter Arbeit zu sparen. Kein Ausmisten, kein Einstreuen, kein tägliches Reinigen. Kot und Urin fallen durch den Rost, das Tier steht oben, die Gülle sammelt sich unten. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht ist das effizient.
Aus Tiersicht ist es etwas anderes. Schweine sind von Natur aus Tiere, die wühlen, erkunden und ein sauberes Schlafnest anlegen. Wenn Kühe nicht grasen oder wiederkäuen, liegen sie auf der Wiese. Auf Beton-Rost gibt es nichts zu wühlen oder grasen. Keinen Platz für ein Nest. Und keinen Moment ohne Kontakt zum eigenen Kot, außer im Stehen.
Und der politische Fortschritt? Der deutsche Bundestag hat im September 2024 in erster Lesung über eine Novellierung des Tierschutzgesetzes beraten, die unter anderem die Schweinehaltung neu regeln sollte. Dann brach die Ampelkoalition zusammen. Die Reform scheiterte. Vollspaltenböden sind in Deutschland nach wie vor legal. In Österreich dagegen gelten seit 2022 strengere Regeln für Spaltenböden, hier sind unstrukturierte Spaltenböden nun verboten, aber ob strukturierte Spaltenboden wirklich Besserung bringen, ist umstritten.
Was passiert mit den Tieren auf Spaltenböden?
Untersuchungen des Veterinärmediziners Prof. Dr. Manfred Gareis von der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München zeigen: Resultat der Studie: mehr als 90% der Schweine aus konventioneller Haltung hatten blutige oder ulzerierte/ geschwürige Haut (zur Studie aus 2016.) Das sind schmerzhafte chronische Entzündungen der Gelenke, für deren Entstehung unter anderem Spaltenböden ohne Einstreu verantwortlich gemacht werden.
Von insgesamt 720 untersuchten Schweinen auf Vollspaltenboden, litten alle an Gelenksentzündungen. Schweine, die auf Stroh gehalten wurden, wiesen hingegen keine Gelenksentzündungen auf (Studie auf Sciencedirect, 2002).
Auf herkömmlichen Vollspaltenböden zeigen Rinder oft schmerzhafte Veränderungen und Probleme (zur Studie von Mülleder et al. 2008)
Und was ist mit Ziegen, Enten und Gänsen?
Spaltenböden und beengte Haltung beschränken sich nicht auf Schweine und Rinder. Ziegen werden in Deutschland häufig in Buchten ohne Einstreu auf Betonböden gehalten. Enten und Gänse, eigentlich Wassertiere, verbringen ihr Leben in der Intensivmast oft ohne Zugang zu offenem Wasser. Die Dokumentationslage ist dünner als bei Schweinen und Rindern, aber das macht die Haltung nicht besser.
Kastenstände, Anbindehaltung, Pferche, Kunstlicht
Was zusätzlich zu Spaltenböden legal, aber nicht artgerecht ist
Der Spaltenboden ist das, worauf die Tiere stehen, ruhen und schlafen müssen. Parallel zum Leben auf und im eigenen Kot geht die Tierqual weiter: mit Kastenständen für schwangere Sauen, viel zu engen Pferchen und Käfigen und Anbindehaltung für Rinder. Alles legal.
Was ist ein Kastenstand, und was bedeutet das fürs Leben einer Sau?
Stell dir vor, du bist schwanger. Und du verbringst deine Schwangerschaft in einer Box, die so eng ist, dass du dich nicht umdrehen kannst. Nur aufstehen, hinlegen. Aufstehen, hinlegen. Kein Schritt nach vorne. Kein Schritt zurück. Auch hier Spaltenboden. Das ist ein Kastenstand.
Sauen, also weibliche Zuchtschweine, werden in Deutschland traditionell im Deckzentrum (nach der Besamung) und im Abferkelbereich (rund um die Geburt) in Kastenständen fixiert. Metallstangen links und rechts. Der Körper passt gerade hinein. Umdrehen ist nicht möglich.
In Deutschland leben rund 1,4 Millionen Zuchtsauen. Im Durchschnitt verbringt eine Sau mehr als 5,5 Monate pro Jahr in einem Kastenstand. Denn Zuchtsauen werden im Schnitt 2,3 Mal im Jahr besamt, fast immer künstlich. Das geschieht im Deckzentrum. Für die Besamung sowie maximal vier Wochen danach werden die Sauen in sogenannten Kastenständen (A) gehalten. Das ist noch bis 2029 legal und wird auch danach nur teilweise abgeschafft (Quelle: BMLEH).
Nach Beendigung der Säugephase werden die Sauen meist wieder direkt in den Deckstall verbracht, wo sie dann binnen einer Woche erneut besamt werden. Hier beginnt der Prozess von Neuem.
Was das mit einem Tier macht, das sozial, neugierig und bewegungsfreudig ist: Es entsteht, was Fachleute Stereotypien nennen. Stereotypien sind sich wiederholende, sinnlose Bewegungsabläufe, die Tiere entwickeln, wenn sie in einer Umgebung feststecken, aus der sie nicht entkommen können. Stangenbeißen. Leerkauen. Trauern. Scheinbewegungen, die keine Funktion mehr haben — außer dem Nervensystem ein minimales Ventil zu geben.
Nach anfänglichem Fluchtverhalten und Aufregung stellen sich bei Sauen im Kastenstand häufig Apathie und eben diese Stereotypien ein. Viele entwickeln außerdem Druckstellen, Verletzungen und Herz-Kreislauf-Schwäche.
Das Bundesverfassungsgericht hat 2021 eine Reform der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung erzwungen. Ergebnis: Im Deckzentrum wird der Kastenstand ab 2029 verboten. Im Abferkelbereich soll er ab 2036 auf maximal fünf Tage um den Geburtszeitraum begrenzt werden. Bis dahin: weiter wie bisher.
Das Kind, das gerade geboren wurde, kuschelt sich an die Mutter. Die Mutter kann es kaum berühren. Sie passt nicht durch die Stangen.
Pferche und Käfige führen zu Verhaltensstörungen
Stell dir vor, du wirst in einem Raum ohne Fenster geboren, und du lebst mit Hunderten deiner Art auf engstem Raum. Du stirbst mit sechs Monaten. Das ist der Alltag eines Mastschweins in Deutschland. Ein Mastschwein hat laut Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung ab 50 Kilogramm Körpergewicht Anspruch auf 0,75 Quadratmeter Fläche.
Beispiele für Verhaltensstörungen:
Schweine beißen sich gegenseitig in die Schwänze. So stark, dass es zu ernsthaften Verletzungen kommt. Die Industrie löst das Problem, indem sie Ferkeln routinemäßig die Schwänze kürzt. Das routinemäßige Kupieren (Amputieren) von Schwänzen ist in Deutschland verboten, wird aber in der landwirtschaftlichen Praxis durch viele Ausnahmeregelungen ausgehebelt.
Bei Sauen im Kastenstand sind es die Stereotypien: Stangenbeißen (das Tier beißt rhythmisch auf die Metallstangen), Leerkauen (Kauen ohne Futter, mechanisch und endlos). Diese Verhaltensweisen sind das tierische Äquivalent dessen, was beim Menschen unter langanhaltender Isolation entsteht.
Rinder in zu engen Ställen entwickeln eigene Stereotypien. Das bekannteste: Zungenspielen, auch Zungenrollen genannt. Das Tier rollt die Zunge rhythmisch, endlos, ohne Funktion. Es ist das tierische Pendant zum Stangenbeißen der Sau. Ein Nervensystem, das keinen Ausweg findet und sich selbst beschäftigt. Dazu kommen erhöhte Erkrankungsraten im Bewegungsapparat, denn wer sich nicht bewegt, verliert Muskulatur.
Anbindehaltung von Rindern 24/7 das ganze Jahr
Ja, das ist wirklich legal: Anbindehaltung im Stall 24 Stunden, jeden Tag, ihr ganzes Leben. Am Kopf und am Schwanz. Anbindehaltung ist ein Tierquälerei der schlimmsten Weise – aber ein legales System, von dem kaum jemand spricht.
Über eine Million Rinder leben 2024 in sogenannter Anbindehaltung, da sind rund 10% aller Rinder! Was bedeutet das konkret? Das Rind steht an einem festen Platz. Eine Kette oder ein Halsband fixiert es. Es kann sich nicht umdrehen, nicht laufen, nicht zur Seite gehen. Es kann fressen, stehen, liegen.
Das Verwaltungsgericht Münster und das Oberverwaltungsgericht Münster haben in mehreren Urteilen zwischen 2019 und 2025 festgestellt: Die Anbindehaltung verstößt regelmäßig gegen geltendes Tierschutzrecht, weil sie nahezu alle wesentlichen arteigenen Verhaltensweisen verhindert. Trotzdem ist sie bundesweit noch erlaubt.
Niedersachsen hat als erstes Bundesland den vollständigen Ausstieg aus der tierschutzwidrigen Anbindehaltung von Rindern beschlossen. Betriebe mit ganzjähriger Anbindehaltung müssen ihre Ställe binnen einer Übergangsfrist von 7 bzw. 9 Jahren umbauen, also bis 2035 (Quelle Land Niedersachsen).
Was steht auf der Packung — und was bedeutet es wirklich
Seit 2023 gibt es in Deutschland eine staatliche Haltungsformkennzeichen mit fünf Stufen (1–5) für Schweinefleisch. Es ist eine Übergangsregelung, erst zum 1.1.2027 wird sie verbindlich. Informier dich auf der offiziellen Seite oder nutze meine Zusammenfassung.
Haltungsformen
Die verbindliche staatliche Tierhaltungskennzeichnung in Deutschland
| Haltungsform | Was offiziell erlaubt ist | CVN-Klartext |
|---|---|---|
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1
Stall
Gesetzliches Minimum
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Spaltenboden erlaubt. Kastenstand erlaubt. Kein Auslauf. Maximale Besatzdichte erlaubt. Je nach Gewichtsklasse zwischen 0,5 und 1 qm zur Verfügung. Den Tieren steht organisches und faserreiches Beschäftigungsmaterial zur Verfügung, zum Beispiel Sägespäne oder Stroh. | 1 m² ist weniger als eine Badewanne. Kein Tageslicht, keine Erde, kein Tageslicht. Das ist der Mindeststandard — und der Standard für den Großteil des deutschen Markts. |
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2
Stall + Platz
Etwas mehr Fläche
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12 % mehr Platz als Stufe 1 (1,125 qm pro Tier), gilt allerdings für den Gesamtstall. Kein Pflichtauslauf, dafür Strukturelemente im Stall oder Auslauf. Spaltenboden erlaubt. Kastenstand erlaubt. Den Tieren steht organisches und faserreiches Beschäftigungsmaterial zur Verfügung, zum Beispiel Sägespäne oder Stroh. Kastenstand erlaubt | Mehr Platz auf demselben Betonrost. Auf dem Papier eine Verbesserung. Für das Tier kaum spürbar. |
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3
Stall + Außenklima
Auslauf Pflicht
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Als Außenklimastall gelten auch geschlossene Warmställe mit unterschiedlichen Klimabereichen. 1,4 bzw. 1,5 qm pro Schwein gerechnet auf den Gesamtstall. Spaltenboden erlaubt. Kastenstand erlaubt. Den Tieren steht organisches und faserreiches Beschäftigungsmaterial zur Verfügung, zum Beispiel Sägespäne oder Stroh. | Frische Luft klingt besser. Stroh, Tageslicht und artgerechte Böden bleiben trotzdem optional. |
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4
Stall + Weide
Freiland / Premium
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In der Variante „Stall + Weide" haben die Tiere neben dem überwiegend geschlossenen Warmstall einen Auslauf und können einen eingestreuten Liegebereich (zum Beispiel mit Stroh ausgelegt) oder können eine Weide nutzen. Den Tieren steht organisches und faserreiches Beschäftigungsmaterial zur Verfügung, zum Beispiel Sägespäne oder Stroh. Spaltenboden erlaubt. Kastenstand erlaubt. Je nach Gewichtsklasse max 1,5 qm im Stall zzgl. 0,8 qm im Auslauf. | Beste Bedingungen im Nicht-Bio-Bereich, trotzdem nicht artgerecht. |
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5
Bio
EU-Bio / Verbands-Bio
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Je nach Gewichtsklasse max 1,5 qm im Stall zzgl.1,2 qm im Auslauf. Anforderungen des EU-Öko-Rechtsrahmen, z.B. die Einstreu mit Stroh oder anderen Naturmaterialien und eine Mindest-Säugezeit von 40 Tagen, Einsatz von Futter und Arzneimitteln strenger reglementiert. | Am besten von diesen fünf, trotzdem keine Lösung für fühlende WEsen. |
Wörter, die beruhigen sollen
- Initiative Tierwohl: Freiwilliges Handelssiegel mit eigenen Kriterien
- Artgerecht: Kein gesetzlich definierter Begriff
- Aus regionaler Haltung: Macht keine Aussage über Haltungsbedingungen
- Weidehaltung: Sagt nichts über Stallhaltung im Winter oder Kastenstand bei Sauen aus
- Schulmilch: Stammt aus dem gleichen Milchwirtschaftssystem mit Kälbertrennung
Häufige Fragen zu Vollspaltenböden und Spaltenböden
Ist der Vollspaltenboden in Deutschland verboten?
Nein.
Leiden Schweine wirklich so stark auf Spaltenböden?
Die Daten sagen ja. Verletzte Fußballen, Gelenkentzündungen, Verhaltensstörungen durch Langeweile und fehlende Bewegungsmöglichkeit — das ist der wissenschaftliche Konsens, kein Tierschutzlobby-Narrativ.
Ist Bio besser?
Bio schreibt mehr Platz und in der Regel Einstreu vor. Kälbertrennung findet aber auch in Bio-Betrieben statt.
Was kann ich konkret tun?
Statt Fleisch oder Milchprodukten pflanzliche Alternativen wählen. Weniger Nachfrage, weniger Tiere in diesen Systemen.
Ich esse kein Fleisch — bin ich raus?
Rinder, Kälber, und Milch kommen aus demselben System. Solange Milch, Butter und Käse auf dem Speiseplan stehen, ist das Kalb auf dem Spaltenboden auch dabei.
Was du jetzt tun kannst
Wenn du Mitgefühl hast und nicht willst, dass Tiere in ihrem eigenen Kot leben müssen, festgebunden oder eingepfercht sind, kaufe entsprechend. Dein Kassenbon ist dein Wahlzettel. Es ist nicht schwer, du greifst im Supermarkt einfach in ein andere Regal. Iss eine pflanzliche Mahlzeit. Ich zeig dir, wie das ohne Aufwand geht (nutz dazu meine liebsten wirklich einfachen veganen Rezepte).
Und: Erzähl jemandem davon. Als Bild. Das Stehklo-Bild. Das Stangenbeißen. Das bleibt. Bleib verrückt, bleib mitfühlend. Deine Crazy Vegan Neighbor 💚 Kirsten
Weiterführende Quellen
-
- Studie Vet Uni München: 25 % der Schweine auf Vollspaltenboden haben verletzte Fußballen: OTS (2021)
- Hauptprobleme der Kastenhaltung bei Sauen: VIER PFOTEN
- Kastenstände in der Schweinehaltung: Übergangsfristen und Rechtslage: Bundeszentrum für Ernährung (2023)
- Fakten über Massentierhaltung in Deutschland: Animal Equality Deutschland (2023)
- Behavioral responses of dairy cows and calves to gradual or abrupt weaning and separation: Journal of Dairy Science (2023)
- BovineTalk: Machine Learning for Vocalization Analysis of Dairy Cattle under Isolation: Frontiers in Veterinary Science (2024)
- Anbindehaltung von Rindern, Update 2023: VGT Österreich (2023)
- Aktuelle rechtliche Lage der Anbindehaltung von Rindern: Expertise for Animals
- Tierschutzverbände begrüßen Niedersachsens Entscheidung zur Anbindehaltung: PROVIEH (2026)
- Nach Bruch der Ampel: Tierschutzgesetz-Reform bleibt aus: PETA Deutschland (2024)