Kühe in der Massentierhaltung
Ausbeutung und Leid von Kühen, Kälbern und Bullen in der Massentierhaltung
Kühe werden für Milch, Fleisch oder ihre Haut in der Massentierhaltung ausgebeutet.
Ich hab jahrelang Joghurt und Steak gegessen und Leder gekauft, ohne eine Sekunde daran zu denken, was dahintersteckt.
Kühe in der Massentierhaltung werden für Milch, Fleisch und Leder ausgebeutet. Ihr ganzes Leben lang, von der Geburt bis zur Schlachtung. Künstliche Besamung, Trennung von Kälbchen Stunden nach der Geburt, Enthornung, Anbindehaltung, weite Transporte, Schlachtung unter Angst und Schmerzen. Das ist der Standard, legal und täglich millionenfach Realität in Deutschland und ebenso im Rest der Welt.
Du wusstest das nicht? Ich auch nicht, bis ich nachgeschaut habe. Mit veganen Alternativen zu Milch, Käse, Fleisch und Leder kannst du heute noch anfangen, das zu ändern.
Kälbchen
Kühe sind sanfte Riesen. Nur weil sie uns vertrauen und wir sie dominieren, werden sie von Menschen ausgebeutet. Es beginnt direkt nach der Geburt: In den meisten Betrieben der Milchwirtschaft wird das Kalb der Mutter direkt nach seiner Geburt entzogen und kommt in eine sogenannte Kälberhütte. Dort wartet es alleine entweder auf Schlachtung (männnliche Kälbchen in der Milchwirtschaft) oder darauf, ebenfalls als Milchkuh ausgebeutet zu werden (weibliche Kälbchen in der Milchwirtschaft).
Kuh und Kalb rufen bis zu eine Woche nacheinander. Die Angst des Kälbchens wird im Video sehr deutlich.
Milchkühe
Wusstest du, dass Milchkühe oft künstlich besamt werden um schwanger zu werden und dadurch Milch zu geben? Ich habe früher gedacht, dass Kühe einfach so Milch geben, so wie Hühner Eier legen.
- Die künstliche Befruchtung ist oft so schmerzhaft, dass die Kuh an allen vier Beinen festgebunden werden muss, bevor der Tierarzt die Gebärmutter befruchtet (Bild 11).
- Das Kälbchen, das in der Kuh heranwächst und geboren wird, wird oft bereits eine Stunde nach der Geburt von seiner Mutter getrennt.
- Das kleine Herdentier wird völlig verängstigt alleine in eine Box gesperrt (Video oben und Bild 1) und mit Ersatznahrung gefüttert. Mutter und Kalb schreien tagelang nacheinander, bis sie aufgeben. (Mehr dazu im Beitrag Kalb 12 Stunden nach Geburt getrennt)
- Die Mutterkuh wird dann täglich in sogenannten Melkkarrussells (Bild 2) oder anderen Anlagen (Bild 3) gemolken, damit der Bauer die Milch für Profit verkaufen kann. Ja, die Kühe gehen dort „freiwillig“ hin, weil ihr Milcheuter bis zum Bersten gefüllt ist und schmerzt. (Mehr dazu im Beitrag Ja, die Kuh geht freiwillig zum Melken)
- Legal ist auch das Entfernen der Hörner, die u.a. bereits den Kälbchen ausgebrannt werden.
Verletzte Hörner schmerzen, doch oft werden diese Wunden nicht versorgt (Bild 4/5). - Auch die lebenslange Anbindehaltung per Kette am Hals und oft auch der Schwanz, wie sie u.a. in Bayern, Baden-Württemberg und anderen Ländern praktiziert wird, ist legal (Bild 6 und 7).
- Diese Kuh steht bis zum Hals in ihrer eigenen Scheisse. Tierqual passiert auch in deutschen Kleinbetrieben, aufgedeckt von SOKO Tierschutz (Bild 8).
- Je nach Rasse und Geschlecht wird das Kälbchen entweder gemästet oder zügig geschlachtet. Dazu wird es im Transportlaster oft weite Strecken zum Schlachthof gefahren, Verletzungen inklusive (Bild 9).
- Auch völlig abgemagerte Kühe (Bild 10), Zwangszuführung von Nahrungsergänzungsmitteln, während die Kuh arretiert ist und künstliche Besamung (Bild 11) sind Standards in der Haltung von Kühen und legal.
Informier dich über Kühe in der Massentierhaltung:
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